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Zeiterfassung mit Fingerabdruck/Kamera erlaubt?

· 3 Minuten Lesezeit
Daria Verbeek
Daria Verbeek
MonkeyMed Experte

Zeiterfassung ist ein wichtiges Instrument, um die Arbeitszeit von Mitarbeitern zu erfassen und zu verfolgen. Es gibt verschiedene Methoden, um die Arbeitszeit von Mitarbeitern zu erfassen, darunter Zeiterfassung mit Fingerabdruck oder Kamera. In diesem Blogbeitrag werden wir uns damit befassen, ob Zeiterfassung mit Fingerabdruck oder Kamera erlaubt sind und welche Vor- und Nachteile diese Methoden haben.

Zeiterfassung mit Fingerabdruck

Zeiterfassung mit Fingerabdruck ist eine häufig verwendete Methode, um die Arbeitszeit von Mitarbeitern zu erfassen. Dabei wird ein Scanner verwendet, der den Fingerabdruck eines Mitarbeiters erfasst und in eine Datenbank einträgt. Diese Methode ist besonders einfach und schnell, da der Mitarbeiter nur seinen Finger auf den Scanner legen muss, um seine Arbeitszeit zu erfassen. Allerdings gibt es auch einige Nachteile bei der Zeiterfassung mit Fingerabdruck. Einer der größten Nachteile ist, dass es möglicherweise zu Fehlern oder Verwechslungen kommen kann, wenn Mitarbeiter mit ähnlichen Fingerabdrücken arbeiten. Auch die Datenschutzbedenken sind bei dieser Methode nicht zu vernachlässigen, da der Fingerabdruck eines Mitarbeiters gespeichert wird und somit sensibles biometrisches Datenmaterial erhoben wird.

Zeiterfassung mit Kamera

Eine andere Möglichkeit zur Zeiterfassung ist die Verwendung von Kameras. Dabei wird eine Kamera installiert, die das Gesicht eines Mitarbeiters erfasst und in eine Datenbank einträgt. Diese Methode ist ebenfalls schnell und einfach, da der Mitarbeiter nur in die Kamera blicken muss, um seine Arbeitszeit zu erfassen. Allerdings gibt es auch bei dieser Methode einige Nachteile. Einer der größten Nachteile ist der Datenschutz. Mitarbeiter könnten sich unwohl fühlen, wenn ihr Gesicht ständig von einer Kamera erfasst wird, und es gibt auch Bedenken hinsichtlich der Verwendung von Gesichtserkennungstechnologie und der damit verbundenen datenschutzrechtlichen Auswirkungen.

Zeiterfassung in Deutschland

In Bezug auf die Frage, ob Zeiterfassung mit Fingerabdruck oder Kamera erlaubt sind, hängt die Antwort davon ab, in welchem Land und welcher Region Sie sich befinden. In Deutschland gibt es strenge Regeln für die Verwendung von biometrischen Daten, einschließlich Fingerabdrücken und Gesichtserkennung. Laut dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) darf der Arbeitgeber biometrische Daten von Mitarbeitern nur dann erheben, verarbeiten oder nutzen, wenn dies zur Erfüllung einer gesetzlichen Verpflichtung erforderlich ist oder wenn der Mitarbeiter eingewilligt hat. Das bedeutet, dass die Zeiterfassung mit Fingerabdruck oder Kamera in Deutschland nur dann erlaubt ist, wenn der Mitarbeiter eingewilligt hat und es keine andere Möglichkeit gibt, die Arbeitszeit zu erfassen. In vielen Fällen wird die Einwilligung des Mitarbeiters in Form einer Unterschrift erhoben. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Einwilligung des Mitarbeiters jederzeit widerrufen werden kann und der Arbeitgeber verpflichtet ist, biometrische Daten sicher zu verarbeiten und zu speichern. Der Arbeitgeber muss auch sicherstellen, dass die biometrischen Daten nur für die festgelegten Zwecke verwendet werden und nicht an Dritte weitergegeben werden.

Fazit

Insgesamt ist die Verwendung von biometrischen Daten, einschließlich Fingerabdrücken und Gesichtserkennung, in Deutschland eine heikle Angelegenheit und sollte sorgfältig geprüft werden, bevor sie eingeführt wird. Es ist wichtig, dass der Arbeitgeber die Einwilligung der Mitarbeiter einholt und alle datenschutzrechtlichen Vorschriften beachtet, um Probleme zu vermeiden.

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Wir weisen Sie darauf hin, dass dieser Artikel keine Rechtsberatung darstellt. Bitte wenden Sie sich bei rechtlichen Fragen an einen Anwalt.